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Von Hand gefertigter Holzstempel aus Indien

Von Hand und mit Liebe bedruckt

Mode ist, so sagt man, schnelllebig. Stimmt wahrscheinlich. Ganz sicher aber wird Mode, oder was als solche auf dem Markt angepriesen wird, selten fair produziert. Oder nachhaltig. Ausnahmen gibt es natürlich auch. Und solche, die sich dem Diktat der Mode entziehen und selber kreativ werden.

Der Block-, auch Stempeldruck genannt, zählt zu den ältesten Druckverfahren. Abgesehen vom reinen Bemalen irgendwelcher Oberflächen und Materialien ist es wohl das archaischste überhaupt. Kein industrielles Prinzip also, sondern reines Handwerk. Auf meiner Spurensuche nach solcherlei Brauchtum habe ich Anja Vanal ausfindig gemacht, die kreative Handarbeiterin kürzlich in ihrem Geschäft in Wädenswil getroffen und ihr bei ihrem Tun und Schaffen über die Schulter geguckt.

Auf hohem Niveau
Irgendwann, so denke ich, hat wahrscheinlich jeder in der Kindheit ein mit Farbe bemalter Kartoffelstempel auf ein Stück Papier oder ein altes T-Shirt gedruckt. Das, was Anja tut, ist im Prinzip genauso einfach, sie tut es lediglich auf hohem Niveau. Mit dem Resultat, dass ihre Kreationen getragen werden wollen. Und zwar für lange Zeit. Erstens, weil jedes Teil eine Einzelanfertigung ist und, zweitens, dieses uralte Handwerk dem Stoff Charakter und Individualität verleiht.

Wunderbare Erfahrungen
Darum rate ich, jeder und jedem der Lust auf eine besondere Note hat, sich diesem Thema eines Tages anzunehmen. Und dabei ganz wunderbare Erfahrungen zu machen.  Zum Beispiel an einem Übungskurs mit Anja. Dazu sag ich nur soviel: habt Spass!

 

«Handwerk hat Seele.»  – Frank Dommenz

 

 
 
Das legendäre Douk-Douk

Genial einfach – einfach genial

Was gut ist, muss nicht neu erfunden werden. Man sollte nur wissen, dass es solcherlei gibt. Die Messer von Douk-Douk, finde ich, gehören in ebendiese Kategorie.

Das legendäre Douk-Douk gehört fraglos in diese Kategorie. Ein schlichtes Messer, unkompliziert konstruiert und dennoch hocheffizient. Eine Klinge aus Kohlenstoff-Stahl, ein Griff aus gefalztem Blech und zwei Nieten, die das funktionale Teil zusammenhalten. Eine Feder zur Fixierung und ein Bügel zum Umhängen. Fertig. Viel mehr ist da nicht. Ausser vielleicht eine spannende Geschichte, die sich zu lesen lohnt.

Lässt uns Männer wie Buben fühlen
Für unsere Grossväter und Väter war das ganz normal: Ohne Taschenmesser war man nicht richtig angezogen und so ging der Mann damals nicht aus dem Haus. Basta! Auch der moderne Mann, so finde ich, sollte das tun. So ein Messer ist ja durchaus etwas nützliches. Und lässt uns Männer wieder wie Buben fühlen.

«Was man als Kind geliebt hat, bleibt im Besitz des Herzens bis ins hohe Alter.» – Khalil Gibran